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49. Wiedlisbacher Waffenlauf 2002 - 30. Tagessieg für Jörg Hafner Wiedlisbacher Waffenlauf (26,0 km/130 m HD, 360 Klassierte), Overall: 1. Jörg Hafner (Hasle LU) 1:31:16. 2. Martin Schöpfer (Farnern) 2:41 zurück. 3. Ruedi Walker (Flüelen) 5:10. 4. Felix Schenk (Wigoltingen) 6:24. 5. Niklaus Scheidegger (Wiedlisbach) 6:26. Die Kategoriensieger. M20: Reto Arnold (Weiningen) 1:44:41. - M30: Jörg Hafner (Hasle LU) 1:31:16. - M40: Niklaus Scheidegger ((Wiedlisbach) 1:37:42. - M50: Martin Storchenegger (Leissigen) 1:44:20. - Damen: Monika Widmer (Matzingen) 2:00:37. (he) Titelverteidiger Jörg Hafner (Hasle LU) dominierte zum Abschluss der Frühjahrssaison auch in Wiedlisbach. Der 37-jährige Entlebucher verpasste in 1:31:16 Stunden den eigenen Streckenrekord nur um 9 Sekunden und erzielte den 30. Tagessieg. Der dreifache Meister wandte auf der 26,0 km langen Strecke die gewohnte Taktik an. Er startete wie gewohnt schnell und zog davon. Im Vergleich zu den übrigen vier Frühjahrsläufen hängte ihm aber ein Läufer an: Martin Schöpfer aus Farnern. Der Meister von 1997, der als bisher einziger alle elf Saisonprüfungen in Serie hat gewinnen können, gab nach vier Jahren Unterbruch ein Comeback mit der 6,2 kg schweren Packung. Der 32-jährige Forstwart aus Farnern BE konnte Hafner aber nur rund anderthalb Kilometer folgen. Im Ziel betrug sein Rückstand 2:41 Minuten. Zum vierten Mal in diesem Frühjahr Gesamtdritter wurde Ruedi Walker (Flüelen), der bereits 5:10 Minuten auf den fünffachen Saisonsieger und souveränen Meisterschaftsleader Hafner einbüsste. Schöpfer schneller als 1997 "Martin hat am Anfang schon Dampf gemacht", sagte Jörg Hafner, der am nächsten Samstag auch beim Grand Prix von Bern gut abschneiden will. "Aber im Waldstück vor Solothurn konnte ich die nötige Distanz schaffen, so dass ich nachher das Tempo dosieren und einteilen konnte." |
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![]() Gab nach vier Jahren Unterbruch ein Comeback im Waffenlauf - Martin Schöpfer aus Farnern. (Mehr Fotos in der Fotogalerie) Sehr zufrieden mit seinem Wiedereinstieg war Martin Schöpfer: "Jörg läuft mit derselben Taktik wie ich in meinem Meisterjahr. Deshalb gab es nichts anderes als anzuhängen." Der frühere Meister war mit Rang 2 und der Zeit zufrieden, lief er doch rund 20 Sekunden schneller als 1997 bei seinem Sieg. Er werde jetzt sporadisch wieder Waffenläufe bestreiten, so Schöpfer, der eigentlich auf die Marathondistanz wechseln wollte. Nach einer Rückenoperation im letzten Herbst kann er aber nicht die dazu nötigen Kilometerumfänge trainieren. "Angesichts der Feuerwehreinsätze am Freitag und Samstag lief es mir sehr gut. Besonders auf dem Rückweg von Solothurn nach Wiedlisbach fand ich einen guten Rhythmus", sagte der drittplatzierte Ruedi Walker, der vom Unwetter im Kanton Uri direkt betroffen war. |
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