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50. Wiedlisbacher Waffenlauf 2003 - Jörg Hafner und Martin Schöpfer teilten sich den Sieg Wiedlisbacher Waffenlauf (26,3 km/130 m HD, 403 Klassierte), Overall: 1. Jörg Hafner (Hasle LU) und Martin Schöpfer (Günsberg) 1:34:08. 3. Martin von Känel (Reichenbach i. K.) 2:00 zurück. 4. Niklaus Scheidegger (Wiedlisbach) 4:22. 5. Ruedi Walker (Flüelen) 5:07. Die Kategoriensieger. M20: Michael Menhard (Immensee) 1:43:28. - M30: Jörg Hafner (Hasle LU) und Martin Schöpfer (Günsberg). - M40: RNiklaus Scheidegger (Wiedlisbach). - M50: Peter Gschwend (Kloten) 1:43:41. - Damen: Marianne Balmer (Davos Platz) 1:56:26. (dy) Einen Doppelsieg gab es zum Abschluss der Frühjahrssaison beim 50. Wiedlisbacher Waffenlauf. Nach einem äusserst spannenden Rennen liefen Jörg Hafner (Hasle LU) und Martin Schöpfer (Günsberg) Hand in Hand durchs Ziel. Mit genau zwei Minuten Rückstand wurde der vierfache Meister Martin von Känel Dritter. Weder Seriensieger Jörg Hafner noch Marathonmeister Martin Schöpfer vermochte sich auf der 26,3 km langen Strecke entscheidend abzusetzten. "Wir konnten während der ganzen Strecke gegenseitig voneinander profitieren, darum machte ich Martin den Vorschlag, gemeinsam das Ziel zu passieren", sagte Jörg Hafner, der nunmehr seinen 39. Tagessieg erzielte; für Martin Schöpfer, der 1997 alle elf Meisterschaftsläufe gewonnen hatte, war es der 21. Waffenlaufsieg. Jörg Hafner, der an einer leichten Bauchmuskelzerrung litt, vermochte seine sonstige Überlegenheit nicht durchzusetzen und wurde nach dem Wendepunkt in Solothurn von Schöpfer eingeholt, nachdem sein Vorsprung vorher nie mehr als 15 Sekunden betragen hatte. Weil keiner der beiden auf den verbleibenden zwölf Kilometern sich vom anderen lösen konnte, liefen die beiden schliesslich ex aequo im Ziel in Wiedlisbach ein. Es war nach Reinach 2000, als Hafner und von Känel ebenfalls gemeinsam das Ziel passierten, das zweite "tote" Rennen in der Waffenlauf-Geschichte. Obwohl Martin Schöpfer seit seinem letztjährigen Sieg in Reinach keinen Waffenlauf mehr bestritten hatte und in diesem Jahr überhaupt noch keinen Wettkampf absolvierte, fand der 33-jährige Forstwart schnell zu seinem früheren Rhythmus. "Ich fühlte mich gut und hatte nichts zu verlieren", sagte Schöpfer, der in diesem Jahr auf Alpin- und Jungfraumarathon setzt. |
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![]() Trotz angenehmen Bedingungen wurde beim 50. Wiedlisbacher fleissig getrunken. (Weitere Fotos in der Fotogalerie) Von Känel von A bis Z Dritter Ein einsames Rennen bestritt Martin von Känel. Der Meister der Jahre 1993 bis 1996, der zum Auftakt der Waffenlaufsaison in Abwesenheit Hafners den Toggenburger gewonnen hatte, vermochte nie ins Renngeschehen einzugreifen und lief von A bis Z auf Position drei. "Ich fühlte mich schlapp und hätte gar nicht erst starten sollen", meinte von Känel im Ziel. Es sei überhaupt nicht sein Tag gewesen und zeitweise habe er gar ans Aufgeben gedacht. Niklaus Scheidegger wuchs über sich hinaus Ein ausserordentliches Rennen lief dafür Niklaus Scheidegger (Wiedlisbach), indem er auf den letzten zwei Kilometern den M40-Seriensieger Ruedi Walker stehen liess, wie in Neuenburg als Gesamtvierter einlief und zum ersten Mal in dieser Saison Kategorienerster wurde. "Mein wohl bester Waffenlauf; ich musste lange untendurch, doch heute klappte alles", strahlte der 41-jährige Wiedlisbacher, der sich seriös auf seinen Heimlauf vorbereitet hatte. Für den einzigen Kategorienrekord am 50. Wiedlisbacher Waffenlauf war Marianne Balmer (Davos Platz) besorgt. Mit 1:56:27 blieb die Bündnerin als erste Frau unter der besonderen 2-Stunden-Grenze. Und hat nun von allen Waffenläuferinnen und Waffenläufern als einzige alle fünf Frühjahrsprüfungen für sich entschieden. |
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