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51. Wiedlisbacher Waffenlauf 2004 - Erster Tagessieg von Niklaus Scheidegger Wiedlisbacher Waffenlauf (26,3 km/130 m HD, 368 Klassierte), Overall: 1. Niklaus Scheidegger (Wiedlisbach) 1:39:43. 2. Felix Schenk (Wigoltingen) 0:19 zurück. 3. Ruedi Walker (Flüelen) 0:36. 4. Martin Schmid (Grasswil) 3:15. 5. Pascal Wittwer (Zürich) 3:23. Die Kategoriensieger. M20: Wittwer. - M30: Schmid. - M40: Scheidegger. - M50: Fritz Häni (Rumisberg) 1:47:36. - D20: Monika Widmer (Matzingen) 2:01:14. - D40: Marianne Balmer (Davos Platz) 1:58:46. (dy) Niklaus Scheidegger (Wiedlisbach) nutzte den Heimvorteil sowie die Abwesenheit der beiden Waffenlaufdominatoren Jörg Hafner und Martin von Känel und feierte beim 51. Hans-Roth-Waffenlauf seinen ersten Tagessieg. Felix Schenk (Wigoltingen) lief mit 19 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. Mit 36 Sekunden Rückstand wurde Ruedi Walker (Flüelen) Dritter. Weil weder Jörg Hafner (er startete am Vortag beim Luzerner Stadtlauf) noch Martin von Känel (musste wegen eines eingeklemmten Nerves kurzfristig verzichten) am Start waren, war der Weg frei für einen neuen Sieger. Der 43-Jährige Niklaus Scheidegger profitierte von dieser Ausgangslage und feierte nach drei zweiten Plätzen seinen ersten Waffenlaufsieg. Es war ein taktischer Sieg des Wiedlisbachers. Die Entscheidung fiel erst zwei Kilometer vor dem Ziel in Attiswil, als Scheidegger, der bis anhin eher verhalten agiert hatte, vehement das Tempo verschärfte und den an seiner Seite laufenden Ruedi Walker stehen liess. "Ich liess mich nicht in die Favoritenrolle drängen und wollte vor heimischem Publikum ein gutes Rennen und eine ansprechende Zeit laufen," sagte Scheidegger. Nach seinem missglückten Auftritt am Neuenburger Waffenlauf vor drei Wochen und einer nachfolgenden leichten Wadenverletzung, sei er eher verunsichert an den Start gegangen, habe aber immer an seine Chance geglaubt. Niklaus Scheidegger freute sich ungemein über seinen ersten Tagessieg. "Ein Bubentraum ging heute für mich in Erfüllung", strahlte er, "diese Chance kommt vielleicht nie wieder." Ruedi Walker gab den Rhythmus an Für Tempo hatte von Beginn weg Ruedi Walker (Flüelen) gesorgt, wurde für seinen Einsatz aber schlecht belohnt. Niklaus Scheidegger vermochte nach der ersten Steigung bei Kilometer zwei zum Urner aufzuschliessen. Bis zum zweitletzten der insgesamt 26 Kilometer messenden Strecke blieben die beiden zusammen und wechselten sich gegenseitig in der Führungsarbeit ab. "Ich hatte ein gutes Gefühl und der Rhythmus war zu Beginn auch nicht schlecht", sagte Ruedi Walker, "aber gereicht hat das heute leider nicht." |
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![]() Die Läuferschar kurz nach dem Start im prächtig geschmückten Städtchen Wiedlisbach. (Weitere Fotos in der Fotogalerie) Felix Schenk bewies Endstärke 15 bis 20 Sekunden hinter dem Duo Scheidegger/Walker lief Felix Schenk, war allerdings auf sich alleine angewiesen und vermochte bei der kräftig wehenden Bise nie zur Spitze aufzuschliessen. Auf dem letzten Kilometer fing Schenk dann aber noch den vor ihm laufenden Ruedi Walker ab und lief nach dem Frauenfelder 2001 zum zweiten Mal in seiner Karriere als Zweiter eines Waffenlaufs im Ziel ein. "Ich habe zu Beginn den Moment verpasst, als die Post abging", bedauerte der Thurgauer, der als Spezialist der längeren Waffenlaufdistanzen gilt. Kategorie M40 dominierte Mit Niklaus Scheidegger vor Felix Schenk und Ruedi Walker belegen zum ersten Mal in der Waffenlaufgeschichte drei M40-Läufer die ersten drei Plätze. Als erster Nicht-M40-Läufer kam Martin Schmid (Grasswil) zu seinem ersten Kategorienerfolg (M30). Während der Zürcher Pascal Wittwer (M20) seine bisherigen Saisonresultate bestätigte und als Gesamtfünfter den dritten Kategoriensieg dieser Saison realisierte, reichte es dem Rumisberger Fritz Häni, der nicht seinen besten Tag erwischte, zu einem Pflichtsieg (M50), 3:25 Minuten vor Walter Stillhard (Frauenenfeld). Bei den Frauen liefen die beiden nachmaligen Kategoriensiegerinnen Marianne Balmer (D40) und Monika Widmer (D20) bis nach Solothurn (16. Kilometer) Seite an Seite, ehe die erfahrenere Marianne Balmer wegzog und mit 1:58:46 Stunden zum zweiten Mal nach ihrem Kategorienrekord im Vorjahr (1:56:27) unter der Zwei-Stunden-Grenze blieb. Nach dem St.Galler und Neuenburger war der Wiedlisbacher der dritte und bereits schon der letzte Lauf der Frühjahrssaison. Bei herrlichem Frühlingswetter, einer Natur, die voll in Blüte stand und eher kühlen Temperaturen herrschte einmal mehr an den vielen Orten entlang der 26 km langen Strecke eine beeindruckende Stimmung. Zu schaffen machte den rund 450 Läuferinnen und Läufer allerdings die kräftige Bise, insbesondere auf der zweiten Streckenhälfte von Solothurn zurück nach Wiedlisbach. |
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