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73. Frauenfelder Militärwettmarsch 2007 - Patrick Wieser krönte seine starke Saison Frauenfelder Militärwettmarsch (42,2 km, 229 Klassierte), Overall: 1. Patrick Wieser (Aadorf) 2:49:20. 2. Marc Berger (Freiburg) 6:46 zurück. 3. Bruno Hasler (Rickenbach bei Wil) 8:44. 4. Emil Berger (Wiedlisbach) 12:10. 5. Rolf Baumgartner (Neftenbach) 13:12. Die Kategoriensieger. M20: Wieser. - M30: Hasler. - M40: Berger. - M50: Fredy Pfister (Rickenbach bei Wil) 3:07:08. - D20: Monika Widmer (Matzingen) 3:25:48. - D40: Marianne Balmer (Davos Platz) 3:39:42. - Gäste: Klaus Rehner (DE) 3:35:37. (rst) Der Aadorfer Patrick Wieser gewann überlegen den 73. Frauenfelder Militärwettmarsch und krönte damit seine überaus starke Saison. Zweiter wurde Marc Berger (Fribourg) vor dem überraschenden Rickenbacher Bruno Hasler. Frisch und locker gab nach 42,2 Kilometern und einer Zeit von 2:49:20 am Ziel Patrick Wieser Auskunft, als hätte er gerade einen gemütlichen Sonntagsspaziergang absolviert. Der Aadorfer dominierte die Konkurrenz auf der letzten Teilstrecke nach Belieben und strahlte danach: "Es isch schön gsi." Die Genugtuung war dem Polizisten ins Gesicht geschrieben: "Der Erfolg am traditionellen und so enorm prestigeträchtigen 'Frauenfelder' hat mir noch gefehlt. Zum Glück habe ich jetzt auch diese Lücke geschlossen. Nun geniesse ich den sonnigen Nachmittag, und am Abend gehe ich mit Kollegen gediegen zum Nachtessen." Marc Berger chancenlos Zu Beginn der Strecke spürte Wieser noch etwas die Kälte, doch so langsam lief er sich warm. Mit seinem Kollegen Marc Berger war abgesprochen, dass man wenn immer möglich bis nach Wil nicht zu stark forcieren und gemeinsam den Wendepunkt in der Äbtestadt passieren wollte, was dann auch geschah. Der spätere Vierte Emil Berger aus Wiedlisbach lag bei Halbzeit (21,2 km) schon mehr als eineinhalb Minuten zurück. Patrick Wieser und Marc Berger hatten also bereits für eine Vorentscheidung gesorgt. Und als bei Kilometer 30 der Thurgauer ein erstes Mal attackierte, war es um Berger bereits geschehen. Der Freiburger erlitt einen bösen Einbruch: "Ich bekam urplötzlich grausames Seitenstechen. Während einiger Zeit musste ich sogar marschieren und ahnte schon das Schlimmste. Doch nach und nach ging es mir wieder besser und ich hoffte ganz einfach, dass ich wenigstens den zweiten Platz halten kann." Bis ins Ziel büsste Marc Berger noch über sechs Minuten ein, war aber trotzdem zufrieden: "Wieser ist die absolute Ikone im Waffenlauf. Ich mag ihm den Sieg von Herzen gönnen und bin froh, dass ich es aufs Podest geschafft habe." |
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![]() Zuversichtliche Gesichter vor dem Start zum 73. "Frauenfelder": Josef Brunschweiler (Urdorf) und Arnold Rubli (Marthalen). (Weitere Fotos in der Fotogalerie) Wieser ohne Probleme Wieser hatte also nie Probleme und doch war er nicht ganz glücklich: "Die Zeit von 2:49:20 ist schon nicht so super. Doch weil ich ja keine Konkurrenz von hinten befürchten musste, lief ich halt die letzten gut zwei Kilometer schon recht locker." Der Hinterthurgauer verschwieg bei seiner kritischen Analyse allerdings, dass der Sieger des Vorjahres, Bruno Dähler, damals eine gute Minute mehr benötigt hatte. Und dass mit Dähler, dem Strecken-Rekordhalter Bruno Heuberger und dem Wigoltinger Felix Schenk starke Athleten fehlten, dafür konnte der jetzt schon neunfache Tagessieger ja auch nichts dafür. Ganz im Gegenteil: Der 26-Jährige hat seine Klasse eindrücklich bewiesen. Nach dem Erfolg im Sprint und im Halbmarathon setzte er sich nun mit dem Erfolg im Marathon sogar noch die Krone auf. Hasler und Pfister jubeln Mit einem starken Finish - "Vor einem Jahr bin ich viel zu schnell angegangen und büsste auf dem zweiten Streckenteil bitterlich" - schaffte es Bruno Hasler als Dritter auch noch auf das Podest. Der Rickenbacher stand just dort, als ein weiterer Rickenbacher auf dem Mätteli mit viel Beifall bedacht wurde: Der routinierte Fredy Pfister lief nämlich als glänzender Sechster und somit als Gewinner der Kategorie M50 ins Ziel. Er freute sich fast mehr als der Tagessieger: "Das sind die allerschönsten Momente, wenn man Erfolg hat und überhaupt nicht damit gerechnet hat." Und bei ihrem 100. Waffenlauf durfte sich die Matzingerin Monika Widmer über den Erfolg in der Kategorie D20 freuen. |
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